Italienische Grissini

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Ich bin eine Grissini-Fräse. Sind Grissini auf dem Tisch, an dem ich sitze, sind sie gleich mal weg. Ratz-fatz und ohne einen übrigen Krümel. Besonders, wenn vor mir ein Glas Wein steht, gibt es kein Halten mehr. Ich liiiebe Grissini!

Also habe ich mich entschlossen, die Teigstangen doch auch mal selbst zu machen. Für die Mengen, die ich durchschnittlich im Monat verzehre ist das sicherlich keine dauerhafte Lösung, ich würde ja ständig in der Küche stehen und Grissini rollen. Aber eben mal ausprobieren.

Easy, aber schon Arbeit

Der Teig ist keine Herausforderung. Mehl, Wasser, Olivenöl, Trockengerm. Das ist wirklich gut hinzubekommen. Wenn ich nun allerdings die Zeit für die Rollerei der herrlich knusprigen Teigstangerl in Relation zu meiner durchschnittlichen Verzehrgeschwindigkeit setze, ist der Aufwandsfaktor durchaus hoch.

Dazu muss ich natürlich sagen, dass ich sonst immer nur die dünne Variante kaufe. So dünn habe ich sie beim Selbermachen nicht hinbekommen. Ich gebe auch zu, dass ich während der Gehzeit des Teigs Besuch von einer lieben Freundin bekommen habe, und der Teig dadurch nicht nur eine, sondern drei Stunden gehen musste. Er ist mir also total ausgetrocknet. Es hat trotzdem gut funktioniert, aber wäre er noch elastischer gewesen, wäre das Formen leichter von der Hand gegangen.

Tja. Freundinnen sind eben wichtiger als die Backarbeit. Was soll ich sagen. 😉

Grissini Geschenkpotential: sehr hoch

Also, für den Heimgebrauch schon empfehlenswert, wenn keine Martina’s am Tisch sitzen, die sich wie hungrige Biber durch die Snacks futtern. Als Snack haben die Knusperstangerl totales Angeberpotential.

Wo ich meinen zukünftigen Haupteinsatz selbstgemachter Grissini sehe, das ist als kleines Mitbringsel zu Einladungen. Ihr seht auf den Bildern: Aufgehübscht machen sie echt was her. Und sind etwas total Besonderes, denn wer stellt schon jemals selbstgemachte italienische Grissini auf den Tisch!

Geschmacklich sind sie top. Also soweit man bei Grissini „naturali“ jetzt von großartigem Geschmack sprechen kann. Aber ihr könnt in den Teig ja feingehackten Rosmarin oder Mohn einkneten. Oder vielleicht etwas Tomatenpesto. Da sieht die Sache dann gleich ganz anders aus, und man kann ein Potpurri an verschiedenen Grissini-Sorten zusammenstellen. Und wie hübsch sieht denn das dann aus! <3

Wenn ihr weitere selbstgemachte Snacks sucht, dann probiert doch auch mal meine Brotchips oder die Gewürz- und Salzmandeln!

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Italienische Grissini

Italienische Knusperstangen, perfekt zu einem guten Glas Wein
Zubereitungszeit 2 Stdn.
Arbeitszeit 2 Stdn.
Gericht Snack
Land & Region Italienisch
Portionen 1 Menge

Zutaten
  

  • 500 g Mehl
  • 270 ml warmes Wasser
  • 20 ml Olivenöl
  • 1 EL Salz
  • 1 TL Ahornsirup oder Honig
  • 1/2 Sackerl Trockengerm

Anleitungen
 

  • Alle Zutaten mit der Hand oder in der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten.
  • Den Teig zu einem eher dünnen Rechteck ausrollen.
  • Abgedeckt eine Stunde gehen lassen.
  • Das Backrohr auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Den Teig in schmale Streifen schneiden, diese eventuell halbieren falls sie zu lange für das Backblech sind. Mit den Händen rund rollen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
  • Im Backrohr ca. 18 Minuten lang backen, bis sie gerade beginnen, leicht braun zu werden. Sie sollen aber hell bleiben.

Notizen

Für Grissini mit Geschmack zum Beispiel feingehackten Rosmarin oder Mohn in den Teig einkneten.
Auch Pesto eignet sich gut für Varianten, dann allerdings eventuell die Flüssigkeitsmenge etwas reduzieren.
Keyword Knabberei

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